DIE MICHAEL-PROPHETIE

ist die Neuschöpfung und geisteswissenschaftliche Fortentwicklung eines imaginativen Bildersystems der Geheimen Figuren der Rosenkreuzer das Rudolf Steiner am 27.09.1912 in Neuchatel wie folgt beschreibt :

"....die Zwölf erkennen. daß er das Erlebnis von Damaskus hinter sich hatte : es war eine Wiederholung der Vision des Paulus vor Damaskus. Im Verlauf weniger Wochen gab nun der Dreizehnte alle Weisheit wieder, die er von den Zwölfen erhalten hatte, aber in neuer Form.

Wie von Christus selbst gegeben war diese neue Form.

Was er ihnen da offenbart, das nannten die Zwölf das wahre Christentum, die Synthese aller Religionen, und sie unterschieden zwischen diesem wahren Christentum und dem Christentum der Epoche, in der sie lebten.

Dieser Dreizehnte starb verhältnismäßig jung, und die Zwölf widmeten sich dann der Aufgabe, in Imaginationen -denn nur so konnte das geschehen- aufzuzeichnen, was der Dreizehnte ihnen geoffenbart hatte. So entstanden die symbolischen Figuren und Bilder, die in der Sammlung des Hinricus Madathanuns Theosophus enthalten sind....."

DIE MICHAEL-PROPHETIE "schreibt" die geisteswissenschaftliche Arbeit Rudolf Steiners imaginativ fort, die er den Menschen nur als "mündliche Mitteilungen aus der Geisteswissenschaft" gab.

Der Unterschied beider ist grundsätzlich : Innerhalb ihrer methodischen Grenzen, weisen erst imaginativ begabte Menschen den Weg in die eigentliche Geisteswissenschaft.

Sie bemerkt, wie Steiner es in seinen Vorträgen tunlichst vermied in die Praxis der eigentlichen Geisteswissenschaft einzuführen, zuhauf verwendete er allegorische Wortspielen, wie etwa:

"Entzauberung und Verzauberung von Elementarwesen" oder

"Vögel fliegen, weil sie nicht denken können,"

oder wechselte je nach Vortragsinhalt die Begriffe.
Bekanntlich sprach Steiner vor überwiegend geisteswissenschaftlich kaum vorbereitetem Publikum!

DIE MICHAEL-PROPHTIE -entzaubert- wo Steiner "verzaubert", entschleiert -fliegen und Denken- , findet den Schlüssel im -Prolog des Johannesevangeliums- , auf den Steiner nur hindeutet.
Innerhalb
ihrer methodischen Grenzen, führt sie zur Essenz seiner Begriffe.

 

ENGOARLK
Bremen 22.04.2019